Manuelle Therapie
Triggerpunkttherapie
Die Triggerpunkttherapie ist eine manuelle Behandlungsmethode, die sich mit schmerzhaften, druckempfindlichen Punkten in der Muskulatur beschäftigt. In der Naturheilpraxis Viktoria Laukart in Hannover wird die Triggerpunktbehandlung individuell nach persönlicher Anamnese, Beschwerdebild und körperlicher Situation abgestimmt.
Triggerpunkte können als lokal verhärtete oder empfindliche Bereiche in der Muskulatur wahrgenommen werden. Sie können aus naturheilkundlicher und manueller Sicht mit Spannungsgefühlen, Bewegungseinschränkungen oder ausstrahlenden Beschwerden in Verbindung stehen.
Was ist Triggerpunkttherapie?
Triggerpunkte sind druckempfindliche Punkte innerhalb eines verspannten Muskelbereichs. Häufig reagieren sie auf Druck mit lokalem Schmerz oder mit Beschwerden, die in andere Körperregionen ausstrahlen können.
Die Triggerpunkttherapie setzt genau an diesen Punkten an. Durch gezielte manuelle Techniken wird der betroffene Muskelbereich behandelt. Dabei können Druck, Dehnung, Mobilisation oder ergänzende manuelle Verfahren zum Einsatz kommen.
Ziel der Behandlung ist es, muskuläre Spannungsmuster zu betrachten und die Beweglichkeit des betroffenen Bereichs zu unterstützen. Die Behandlung erfolgt individuell und wird an die persönliche Belastbarkeit angepasst.
Wann kann Triggerpunkttherapie eingesetzt werden?
In der Naturheilpraxis wird die Triggerpunkttherapie häufig bei muskulären Beschwerden und funktionellen Einschränkungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Besonders häufig betroffen sind Rücken, Nacken, Schultern, Gesäß- und Beinmuskulatur.
Aus naturheilkundlicher und manueller Sicht kann Triggerpunkttherapie begleitend in Betracht gezogen werden bei:
- Muskulären Verspannungen
- Nacken- und Schulterbeschwerden
- Rückenbeschwerden
- Spannungskopfschmerzen im Rahmen muskulärer Zusammenhänge
- Ausstrahlenden Beschwerden durch verspannte Muskelbereiche
- Bewegungseinschränkungen
- Lokalen Druckschmerzen in der Muskulatur
- Beschwerden durch einseitige Belastung oder Fehlhaltung
Eine notwendige ärztliche Diagnostik oder Behandlung wird dadurch nicht ersetzt. Bei akuten, starken oder unklaren Beschwerden sollte vorab eine medizinische Abklärung erfolgen.


Ablauf einer Triggerpunktbehandlung
Vor der Behandlung findet zunächst ein Gespräch statt. Dabei werden Beschwerden, Vorerkrankungen, bisherige Befunde, Belastungen im Alltag und mögliche Gegenanzeigen besprochen.
Anschließend werden die betroffenen Muskelbereiche untersucht. Druckempfindliche Punkte, Spannungszonen und Bewegungseinschränkungen werden vorsichtig ertastet. Die Behandlung erfolgt mit gezielten manuellen Techniken, die individuell dosiert werden.
Während der Behandlung kann ein intensiver Druckschmerz entstehen, der häufig als „wohlweh“ oder als bekanntes Beschwerdemuster wahrgenommen wird. Die Intensität wird immer angepasst und sollte gut tolerierbar bleiben.
Die Triggerpunkttherapie gehört zu den manuellen Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsheilkunde. Die beschriebenen Zusammenhänge und Wirkweisen beruhen auf manuellen und naturheilkundlichen Erfahrungswerten und sind von der evidenzbasierten Medizin nicht in allen Anwendungsbereichen allgemein anerkannt.
Häufige Fragen zur Triggerpunkttherapie
Ist Triggerpunkttherapie schmerzhaft?
Triggerpunkttherapie kann punktuell intensiv sein, weil druckempfindliche Muskelbereiche behandelt werden. Der Druck sollte jedoch gut tolerierbar bleiben und wird individuell angepasst. Viele Patientinnen und Patienten beschreiben das Gefühl als intensiven, aber nachvollziehbaren Druckschmerz.
Was sind Triggerpunkte?
Triggerpunkte sind empfindliche Punkte in der Muskulatur, die auf Druck reagieren können. Sie werden häufig als kleine verhärtete oder verspannte Bereiche wahrgenommen. Aus manueller Sicht können sie mit lokalen oder ausstrahlenden Beschwerden in Verbindung stehen.
Können Triggerpunkte Schmerzen ausstrahlen?
Ja, aus manueller Sicht können Triggerpunkte Beschwerden in andere Körperregionen ausstrahlen. Ein Triggerpunkt im Nacken- oder Schulterbereich kann zum Beispiel mit Beschwerden im Kopf-, Arm- oder Rückenbereich in Verbindung gebracht werden. Eine genaue Einschätzung erfolgt individuell.
Wie lange dauert eine Triggerpunktbehandlung?
Die Dauer hängt vom Beschwerdebild und vom Umfang der Behandlung ab. In der Regel sollte inklusive Gespräch, Untersuchung und Behandlung etwa 45 bis 60 Minuten eingeplant werden.
Wie viele Termine sind sinnvoll?
Das ist individuell unterschiedlich. Manche Beschwerden lassen sich über wenige Termine begleiten, andere erfordern eine längerfristige Betrachtung von Belastungen, Haltung, Muskulatur und Bewegungsmustern. Die weitere Vorgehensweise wird gemeinsam besprochen.
Was sollte ich nach der Triggerpunkttherapie beachten?
Nach der Behandlung kann sich die Muskulatur vorübergehend müde, warm oder empfindlich anfühlen. Leichte Bewegung, ausreichend Trinken und Wärme können angenehm sein. Starke körperliche Belastung direkt nach der Behandlung sollte eher vermieden werden.
Kann Triggerpunkttherapie bei Nacken- und Schulterverspannungen eingesetzt werden?
Die Triggerpunkttherapie wird häufig im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich angewendet. Aus manueller und naturheilkundlicher Sicht kann sie begleitend eingesetzt werden, um muskuläre Spannungen und lokale Druckpunkte zu behandeln.
Kann Triggerpunkttherapie mit anderen Therapien kombiniert werden?
Ja, die Triggerpunkttherapie lässt sich gut mit anderen manuellen oder naturheilkundlichen Verfahren kombinieren. Je nach Beschwerdebild können zum Beispiel Dorn-Therapie, Breuß-Massage, Kinesio-Taping, Kiefer-Körper-Balance oder Schröpfen ergänzend sinnvoll sein.
Wann sollte Triggerpunkttherapie nicht angewendet werden?
Bei akuten Verletzungen, frischen Operationen, entzündlichen Prozessen, Fieber, Thromboseverdacht, starken unklaren Schmerzen, Tumorerkrankungen oder ausgeprägter Osteoporose ist eine sorgfältige Abklärung notwendig. Die Behandlung wird nur durchgeführt, wenn sie zur persönlichen Situation passt.
Ist Triggerpunkttherapie wissenschaftlich anerkannt?
Die Triggerpunkttherapie wird in unterschiedlichen manuellen und therapeutischen Kontexten angewendet. In der naturheilkundlichen Praxis gehört sie zu den erfahrungsheilkundlichen Verfahren. Die beschriebenen Wirkweisen sind nicht in allen Anwendungsbereichen von der evidenzbasierten Medizin allgemein anerkannt.
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