Therapiemethode

Lasertherapie

Die Lasertherapie ist ein sanftes, nicht-invasives Verfahren, bei dem gebündeltes Licht gezielt auf bestimmte Körperbereiche angewendet wird. In der Naturheilpraxis Viktoria Laukart in Hannover wird die Laserbehandlung individuell nach persönlicher Anamnese, Beschwerdebild und gesundheitlicher Situation abgestimmt.

Je nach Gerät und Anwendung spricht man auch von Low-Level-Lasertherapie, Softlaser-Therapie oder Photobiomodulation. In der naturheilkundlichen Praxis wird die Lasertherapie traditionell eingesetzt, um lokale Regulationsprozesse zu unterstützen und bestimmte Gewebebereiche gezielt zu stimulieren.

Was ist Lasertherapie?

Bei der Lasertherapie wird Licht einer bestimmten Wellenlänge auf ausgewählte Körperbereiche gerichtet. Anders als bei chirurgischen Lasern geht es bei der Low-Level-Lasertherapie nicht darum, Gewebe zu schneiden oder abzutragen, sondern einen sanften Reiz zu setzen.

Aus naturheilkundlicher Sicht soll die Lichtenergie lokale Stoffwechsel- und Regulationsprozesse beeinflussen. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird die Low-Level-Lasertherapie unter anderem im Zusammenhang mit Schmerzreduktion, Entzündungsreaktionen und Geweberegeneration untersucht. Die Ergebnisse sind je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich und nicht für alle Beschwerden eindeutig belegt.

Die Behandlung erfolgt äußerlich, ist in der Regel gut verträglich und wird an die jeweilige Körperregion und persönliche Situation angepasst.

Wann kann Lasertherapie eingesetzt werden?

In der Naturheilpraxis kann Lasertherapie begleitend bei verschiedenen lokalen Beschwerden und funktionellen Themen eingesetzt werden. Besonders häufig wird sie im Bereich des Bewegungsapparates, bei muskulären Beschwerden oder lokalen Reizzuständen angewendet.

Aus naturheilkundlicher Sicht kann Lasertherapie begleitend in Betracht gezogen werden bei:

Eine notwendige ärztliche Diagnostik oder Behandlung wird dadurch nicht ersetzt. Bei akuten, starken oder unklaren Beschwerden sollte vorab eine fachliche Abklärung erfolgen.

Ablauf einer Laserbehandlung

Vor der Behandlung findet zunächst ein persönliches Gespräch statt. Dabei werden Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Hautveränderungen und mögliche Gegenanzeigen besprochen.

Anschließend wird der zu behandelnde Bereich festgelegt. Die Laseranwendung erfolgt äußerlich auf der Haut oder mit geringem Abstand zur Haut. Je nach Behandlungsziel können einzelne Punkte, größere Areale oder bestimmte Verlaufslinien behandelt werden.

Während der Anwendung ist meist wenig bis gar nichts zu spüren. Manche Menschen nehmen eine leichte Wärme oder ein angenehmes Gefühl im behandelten Bereich wahr. Die Dauer richtet sich nach Körperregion, Beschwerdebild und gewähltem Behandlungskonzept.

Die Lasertherapie / Low-Level-Lasertherapie gehört in der naturheilkundlichen Anwendung zu den Verfahren der Erfahrungsheilkunde. Die beschriebenen Wirkweisen beruhen auf naturheilkundlichen Vorstellungen, praktischen Erfahrungswerten und wissenschaftlichen Untersuchungen zu einzelnen Anwendungsbereichen. Sie sind jedoch nicht für alle Einsatzgebiete von der evidenzbasierten Medizin allgemein anerkannt.

Häufige Fragen zur Lasertherapie

Ist Lasertherapie schmerzhaft?

Die Lasertherapie ist in der Regel nicht schmerzhaft. Meist wird die Anwendung als angenehm oder kaum spürbar empfunden. Je nach behandeltem Bereich kann gelegentlich eine leichte Wärme wahrgenommen werden.

Was ist der Unterschied zwischen Lasertherapie und chirurgischem Laser?

Bei der Low-Level-Lasertherapie oder Softlaser-Therapie wird mit niedriger Energie gearbeitet. Das Gewebe wird dabei nicht geschnitten oder abgetragen. Chirurgische Laser werden dagegen gezielt eingesetzt, um Gewebe zu schneiden, zu veröden oder abzutragen.

Wie lange dauert eine Laserbehandlung?

Die Dauer hängt vom behandelten Bereich und vom individuellen Behandlungskonzept ab. Für den Termin sollte inklusive Gespräch, Vorbereitung und Anwendung meist etwa 20 bis 45 Minuten eingeplant werden.

Wie viele Behandlungen sind sinnvoll?

Das lässt sich nicht pauschal festlegen. Die Anzahl der Anwendungen richtet sich nach Beschwerdebild, Reaktion des Körpers und Behandlungsziel. Die weitere Vorgehensweise wird nach Anamnese und erster Einschätzung individuell besprochen.

Kann Lasertherapie bei Schmerzen eingesetzt werden?

Lasertherapie wird in verschiedenen therapeutischen Bereichen im Zusammenhang mit Schmerzbehandlung untersucht und angewendet. Für chronische unspezifische Rückenschmerzen fand eine Metaanalyse Hinweise auf kurzfristige Effekte, abhängig unter anderem von Dosierung und Studiendesign. Die Anwendung in der Naturheilpraxis erfolgt immer individuell und ersetzt keine notwendige medizinische Abklärung.

Gibt es Nebenwirkungen?

Die Lasertherapie gilt bei fachgerechter Anwendung meist als gut verträglich. Möglich sind vorübergehende Reaktionen wie Wärmegefühl, leichte Rötung oder Empfindlichkeit im behandelten Bereich. Wichtig ist ein geeigneter Augenschutz, da Laserlicht die Augen schädigen kann.

Muss ich bei der Lasertherapie eine Schutzbrille tragen?

Ja, je nach Gerät und Anwendungsbereich kann eine Schutzbrille erforderlich sein. Laserlicht darf nicht direkt in die Augen gelangen. Die notwendigen Schutzmaßnahmen werden in der Praxis beachtet.

Wann sollte Lasertherapie nicht angewendet werden?

Lasertherapie sollte nicht direkt auf die Augen, auf ungeklärte Hautveränderungen, Tumorbereiche oder stark entzündete Hautareale angewendet werden. Auch bei Schwangerschaft, bestimmten Medikamenten, Lichtempfindlichkeit oder schweren Grunderkrankungen ist eine sorgfältige Abklärung notwendig.

Kann Lasertherapie mit anderen Therapien kombiniert werden?

Ja, Lasertherapie kann je nach Beschwerdebild mit anderen naturheilkundlichen oder manuellen Verfahren kombiniert werden. Möglich sind zum Beispiel Triggerpunkttherapie, Kinesio-Taping, Dorn-Therapie, Neuraltherapie oder weitere individuell abgestimmte Anwendungen.

Wird Lasertherapie von der Krankenkasse übernommen?

Die Kostenübernahme hängt von der jeweiligen Versicherung und dem individuellen Tarif ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen in der Regel meist nicht. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können sich je nach Vertrag beteiligen.

Ist Lasertherapie wissenschaftlich anerkannt?

Die Low-Level-Lasertherapie wird wissenschaftlich untersucht und in verschiedenen Bereichen angewendet. Die Evidenz ist jedoch je nach Beschwerdebild unterschiedlich. Für naturheilkundliche Einsatzgebiete ist sie nicht pauschal als allgemein schulmedizinisch anerkannt einzustufen.

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